Karl Marx prägte diese Aussage, weil er der Überzeugung war, dass die Religion (und der diffuse Glaube, dass nach dem Tod alles gut würde) die Menschen daran hindert, sich mit den Problemen der Gegenwart auseinanderzusetzen und für eine bessere Welt zu arbeiten. Religion ist nach seiner Definition etwas, das die Menschen einschläfert und realitätsfern macht.
Heute beobachten wir genau das Gegenteil. Menschen sorgen sich um ihre Zukunft und wissen nicht, wo sie ihre Ewigkeit verbringen werden. Der Glaube an eine Zukunft und ein Leben nach dem Tod wird verneint. Auch die Religion kann hier keine Antwort geben.
Das Evangelium fordert uns heraus, uns mit unserer aktuellen Situation zu befassen und zu erkennen, dass wir ohne Gottes Hilfe verloren sind. Gleichzeitig bietet uns Gott in Jesus Christus Vergebung und ewiges Leben an. |