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Wie werde ich Christ?

Schuld zerstört Beziehungen

Schuld ist das Problem in zwischenmenschlichen Beziehungen wie auch in der Beziehung zwischen Gott und Mensch. Schuld zerstört harmonische Gemeinschaften; und alle Menschen sind schuldig geworden - im eigenen Umfeld wie auch ihrem Schöpfer, Gott, gegenüber. Keiner von uns könnte vor Gericht bestehen, wenn unsere Verfehlungen auf dem "Videoband unseres Lebens" vorgeführt würden. Kein Mensch kann mit seinen falschen Motivationen, Haltungen und Taten fertig werden. Keiner kann vor Gott aus eigener Anstrengung Vergebung und Gerechtigkeit erlangen; - und er muss es auch nicht. Gott selber ist damit fertig geworden. Er ist der Richter, der das letzte Wort hat. Er ist aber auch der liebende Vater, der das Urteil nicht an seinem geliebten Geschöpf vollziehen will. Wie löste Gott dieses Problem?

Gott ist heilig und absolut gerecht

Gott hat uns als sein Gegenüber geschaffen. Er hat uns das Leben auf Erden geschenkt, um es in Verbindung mit ihm verantwortungsvoll zu gestalten. Die Tatsache, dass wir Gott die Beziehung verweigern und unser Leben nach egozentrischen Gesichtspunkten selbstherrlich planen, schmerzt ihn. Wer autonom sein Dasein gestalten will, ist vor Gott schuldig geworden. Zwischen Gott und Mensch ist eine Kluft entstanden; sie trennt den beschmutzten Menschen von der Heiligkeit Gottes - für Zeit und Ewigkeit. Dieser Mensch kann nach seinem Ableben nicht in Gemeinschaft mit seinem Schöpfer sein, sondern an einem Ort ohne Liebe und daher einem Ort der Qual, einem höllischer Ort; für immer verloren, - wenn Gott nicht selber Erlösung und Vergebung geschaffen hätte.

Gott ist barmherzig und voll selbstloser Liebe

Gottes Liebe ersann den Plan für den in Schuld gefallenen Menschen. Es war die selbstlose Liebe Gottes, die Gottes Sohn - Jesus Christus - Mensch werden und für die ganze Schuld der Menschheit am Kreuz von Golgatha sterben liess. Der Sündlose starb und litt für die Sünder. Sein Leiden war schlimm: verraten, verhöhnt, physisch und psychisch voller Schmerzen, vom Vater verlassen, hingerichtet. Keiner hat je so gelitten wie er. Christus selber ist die Vergebung; Gabe und Geber zugleich. Jesu Auferstehung und Himmelfahrt sind Beweise, dass Gott das stellvertretende Opfer angenommen hat. Wer Vergebung will, kann sie nur bekommen, wenn er Jesus Christus selbst aufnimmt. Dann ist seine Beziehung zu Gott wieder in Ordnung - für alle Zeiten.

Ein Beispiel zum besseren Verständnis

Es stammt aus einem volkswirtschaftlichen Lehrbuch von Schmoller: Ein afghanischer Prinz wollte die Korruption bekämpfen. Er hatte deshalb scharfe Massnahmen erlassen. Das Gesetz war noch nicht lange in Kraft, da kam die Kunde zum Prinzen: "Deine Mutter ist in einen Korruptionsskandal verwickelt, was machen wir?" Die einen sagten: "Prinz, Gesetz ist Gesetz, die Korruption muss bekämpft werden, wir können am Königshaus nicht halt machen." Die anderen sagten: "Prinz, das ist deine Mutter, du kannst sie doch nicht auspeitschen lassen, sie hat dich doch zur Welt gebracht." Pro und Kontra prallten aufeinander. Würde dieser Konflikt gelöst werden können? Der Prinz zog sich zum Nachdenken zurück. Am nächsten Tag verkündete er das Urteil: "Ich meine es ernst mit der Korruptionsbekämpfung, holt den Auspeitscher, und zwar den Allerstärksten, und kein Schlag zu wenig." Dann zog er sein Obergewand aus und meinte: "Aber peitscht mich aus!"

So kam das Gesetz zu seinem Recht und gleichzeitig auch die Liebe zur Mutter. Genau diesen Weg hat Gott beschritten.

Busse heisst der Weg zurück

Busse, (übersetzt aus dem griechischen Wort "metanoia") bedeutet Kehrtwendung, eine Veränderung der Motivation und Richtung seines Lebens. Ein Abwenden vom falschen Ziel der Selbstgerechtigkeit und Unabhängigkeit und ein sich Hinwenden zu Gott. Diese Sinnesänderung und der Glaube an die Erlösungstat von Jesus - sein stellvertretender Opfertod - schafft Vergebung und Wiederherstellung der Gottesbeziehung. Jesus Christus nimmt man durch freie Willensäusserung in einem Gebet auf. Gott achtet dabei nicht so sehr auf unsere Worte als vielmehr auf die Einstellung unseres Herzens. Auch ist es wichtig, dass sie jemandem von ihrer Entscheidung erzählen, damit diese richtig verbindlich wird.

Ihr Gebet könnte wie folgt lauten:
"Himmlischer Vater, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben in Eigenregie gelebt habe und von Dir getrennt bin. Vergib mir meine Schuld. Danke, dass Du meiner Vergangenheit nicht mehr gedenkst, weil Jesus Christus für meine Verfehlungen durch seinen Tod am Kreuz stellvertretend gebüsst hat. Er ist mein Erlöser. Jesus Christus, bitte übernimm Du die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie Du es haben willst. Amen."

(obige Ausführungen basieren auf folgenden Bibelstellen: Hebräer 9,27 Gericht, Römer 3,23 Schuldhaftigkeit, Johannes 3,16 Beweis der Liebe Gottes, Johannes 14,6 allein Jesus, 2.Korinther 5,19-21 Jesus wurde stellvertretend zur Sünde, Jesaja 53,4-5 Jesus bezahlte unsere Schuld.)

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Glauben vertiefen:
Lesen Sie in der Bibel, reden Sie mit Gott,
nehmen Sie Kontakt auf mit Gläubigen und besuchen Sie Gottesdienste.
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